Kristian Köhntopp hat einen wunderbaren Artikel zu den Machenschaften Googles geschrieben.
Für viele ist Google ja nur eine Suchmaschine, zumindest in erster Linie. Ok, mittlerweile kennen/benutzen auch viele Google Mail, haben von Google Docs gehört (benutzen es aber nicht, weil “Word” auf dem heimischen PC doch eigentlich alles hat, was man braucht) und Youtube ist sowieso Standard (wobei auch viele nicht wissen, dass es zum Google-Reich gehört).
Interessant sind ist aber der Punkt, dass Google systematisch daran arbeitet, alle Abhängigkeiten der eigenen Services zu eleminieren. Deshalb kauft Google zum Beispiel Internet-Leitungen und investiert in Öko-Strom. Das sind nämlich normalerweise die zwei größten Kostenpunkte.
Irgendwie erscheint das gegenläufig zum Outsourcing-Trend. In der Regel schaffen Unternehmen Abhängigkeiten, um sich auf das Kernprodukt zu konzentrieren. Daimler zum Beispiel hat auch keine Tankstellen und interessiert sich nicht wirklich für die Ölförderung.
Kristian kommt zu dem Schluss, dass Google eigentlich ein Haufen von Forschern ist, die nicht im stillen Kämmerlein experimentieren, sondern alles gleich in Produkte (Google Earth usw.) verwandeln. Deshalb schrecken sie auch nicht vor neuen Märkten (Öko-Strom, Navigationslösungen, Betriebssysteme) zurück und denken sehr langfristig.
Hast du das schon gelesen?
Geschrieben wird netzmelder von Roman Vogelgsang, Student, 20 Jahre alt und hochinteressiert in allem, was im Internet so läuft.



