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Was den vernetzten Menschen von Heute so interessiert…

Social Media Micropayment

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Bildschirmfoto 2010-02-11 um 00.36.16.png Die Musikindustrie und neuerdings auch die Verlagsbranche sehen sich immer mehr ihrem Untergang geweiht. Die meisten Konsumenten kaufen nicht mehr. Sie konsumieren, und dass häufig ganz kostenlos und legal. Webapps wie Semsix.com und Spotify zum Beispiel dienen gleich als kompletter Ersatz der lokalen Musik. Die Verbindung zum Internet genügt.
Beide Services verfolgen aber eine unterschiedliche Strategie. Während Semsix seine Musik einfach von seiten wie YouTube streamt, versucht Spotify einen Künstler (und Label) gerechteren Weg zu finden.

Hier kann man endlos Musik der vier Major-Labels anhören. Gegen gelegentliche Audiowerbung oder ein monatliches Endgeld. Mit diesem werden die Labels bezahlt, die sich dann um ihre Künstler kümmern. Dank Diensten wie der GEMA ist uns Spotify in Deutschland jedoch noch sehr fern. Schade – das Prinzip funktionieren.
Und ich denke, den meisten geht es wie mir: Man will eigentlich Content nicht illegal downloaden (müssen). Und eigentlich würde man sogar gerne die Künstler unterstützen, die einem gefallen. Also steht Filesharing außer Frage und Semsix ist die Grauzone des Gewissens.
Ein sehr schönes neues Konzept, um diese Thematik zu lösen, liefert Flattr:

Flattr – How Flattr Works from Flattr on Vimeo.

Nur stehen dem Konzept wohl zur Zeit noch die Labels entgegen. Und die sitzen leider am (momentan noch) längeren Hebel.

Update:

Gerade eben gefunden habe ich eine ganz ähnliche Lösung, aber spezieller für Blogs und Zeitungen ausgelegt: kachingle.
Mann kann nur darauf hoffen, das sich solche Ideen schnell durchsetzen können.

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