Das deutsche Video-Portal Sevenload, Konkurrent von Myvideo, Clipfish und natürlich YouTube bietet zum ersten Mal einen Hollywood-Film zum virtuellen Ausleihen an.
Zum DVD-Start der wirklich hervorragenden Komödie “Hangover”, kann man den Film auch über Sevenload für 48 Stunden ausleihen. Der Preis beträgt 4,99€. Innerhalb der 48 Stunden kann man den Film beliebig oft ansehen.
Das Angebot ist nicht wirklich ein Schnäppchen verglichen mit normalen Videotheken, aber die DVD bei Amazon kostet immerhin 13,95€, als Bluray 19,95€.
Sicherlich wird die Qualität von Sevenload nicht an Bluray heranreichen, aber DVD-Standard kann man schon erwarten.
Hier der Trailer:
8. Dezember 2009 um 23:42 Uhr
Hä? Fünf Euro? Also so viel wie der Film kostet, wenn ich ihn mir an nem Kinotag auf der großen Leinwand anschauen kann?
5 Euro haben Leihvideos und DVDs nie gekostet. Warum sollte ich also nen Film auf nem Computermonitor schauen, wenn ich die DVD bei der Videothek für nen Euro bekomme?
8. Dezember 2009 um 23:51 Uhr
Kann ich dir nur Recht geben. Richtig verlockend ist dieses Angebot nur für Leute, die keinen Zugang zu einer Videothek haben oder sehr, sehr faul sind…
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9. Dezember 2009 um 02:00 Uhr
Oder für Leute, die keine Fernseher haben.. hat ja auch nicht mehr jeder, die meisten Studenten haben dann eher nurnoch ihren PC.. Aber die können sich sowas wiederum eigentlich nicht leisten und holen es sich dann anderst.. so Filmleihpreise müssten mal radikal sinken.. Wenn man pro Film 1€ Zahlen müsste, das wäre eigentlich schon recht viel, dann würden wesentlich mehr Leute, denke ich, dieses Angebot wahrnehmen, bevor sie sich in die Abgründe der Grauzohne und des Illegalen Downloads begeben.. Diese Vermehrte Userzahl müsste doch eigentlich die Preissenkungen wieder ausgleichen, oder?.. Oder bin ich der einzige, der in einem solchen Fall das ganze dann einfach auf dem Zahlweg abwickeln würde?
9. Dezember 2009 um 10:31 Uhr
Ich finde die 5 Euro zwar auch zu teuer, aber eigentlich “marktüblich”. In der Videothek kostet der Film bei uns 3 Euro / Kalendertag und hier spart man dann noch die Fahrtkosten bzw. die Fusssohlenabnutzung
9. Dezember 2009 um 11:34 Uhr
Ich denke, es sicht ein strukturelles Problem. Weil es das Internet ist und wir nichts mehr physisch in den Händen halten, nehmen wir an, dass es viel günstiger sein müsste… und müsste es das nicht auch? Die Kosten von Ladenlokal und Mitarbeitern können doch lang nicht so hoch sein wie die des Streamings?!
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