netzmelder

Was den vernetzten Menschen von Heute so interessiert…

11. November 2009
von Roman
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City of Eternals – Facebook und Twitter bekommen ihren eigenen Diabolo-Klon (Online-Rollenspiel)

Während der Absatz an teuren Computerspielen, die einen High-End-Rechner benötigen, eher stagniert, sind die Casual Games auf dem Vormarsch. Also kleine, schnelle und einfach zu bedienende Gelegenheitspiele, die weder viel kosten, noch besondere Hardware erfordern. Vor allem auch die neue Generation von Smartphones, allen voran das Iphone, haben diese Spiele salonfähig gemacht.

Doch jetzt kommt eine weitere unausweichliche Komponente hinzu. Die Verknüpfung von Spiel und Social Life im Internet. Konkret bedeutet das, dass Online-Rollenspiele in Zukunft stark auf Plattformen wie Facebook und Twitter setzten werden, weil so die Spieler auch außerhalb des Games miteinander zu tun haben und deshalb vermutlich auch öfter in die Spielewelt zurückkehren.

Wenn ich z.B. jemanden im Spiel kennenlerne, kann ich ihn gleich mal in Facebook als Freund hinzufügen oder ich lade einen Facebook-Bekannten zum Spielen ein. So sollen Freundschaften entstehen, die auf dem gemeinsamen Interesse am Spiel basieren und so langfristig motivieren.

Das Startup Ohai ist zur Zeit kräftig mit der Umsetzung dieser Idee beschäftigt. Ihr neues Spiel “City of Enternals” sieht aus wie ein frühes Diabolo und spielt sich vermutlich auch so. Es geht um Quests, die meist das Töten von irgendwelchen Monstern beinhalten, Vampire, Levelaufstiege und was eben sonst noch so dazu gehört. Das Game ist außerdem kostenlos.

Es basiert komplett auf Flash, sodass nichts installiert werden muss. Mit seinem Facebook- oder Twitter-Account kann man sich gleich einloggen. Eine extra Anmeldung ist nicht nötig.

Eine App fürs Iphone soll es wohl auch geben.

Bisher ist das Spiel noch in einer private Beta, also nur Leute mit Einladung können es ausprobieren. Ich habe mich um eine Einladung beworben und werde meine Erfahrungen natürlich hier berichten, wenn es denn klappen sollte.

Für alle Interessierten gibt’s aber schon mal ein Gameplay Video zum Anschauen:

via TechCrunch, hier und hier

10. November 2009
von Roman
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Paper C – Fachbücher kostenlos lesen

Das Lesen von Fachbüchern ist für den einen ein Muss und für den anderen eine Freude. Für beide jedoch ist es eine nicht ganz günstige Angelegenheit. Die wenigsten Fachbücher gibt es im Taschenbuch-Format zu Discounter-Preisen.

Vielen Menschen gehen deshalb in Bibliotheken oder nutzen Paper C. Auf der Plattform werden ca. 1500 Bücher zum kostenlosen Lesen angeboten. Ja, richtig gelesen, man kann sich das komplette Buch online zu Gemüte führen. Tolle Sache.

Kopieren, drucken, zitieren und Notizen anlegen kann man allerdings nur, wenn man die entsprechende Seite erworben hat. Ja, richtig gelesen, man muss nicht das komplette Buch kaufen, sondern kann auch nur die Seiten erwerben, die man wirklich benötigt. Man sollte sich auch darauf beschränken, denn ein ein ganzes Buch zum Seitenpreis von 10 Cent ist meist kein gutes Geschäft.

Alles in allem ist Paper C ein erstklassiger Service. Allein schon, um herauszufinden, ob sich der Kauf eines Fachbuches lohnt, ist Paper C wirklich nützlich.

via deutsche Startups

PaperC

10. November 2009
von Roman
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Schluss mit gratis: Lernportal babbel wird kostenpflichtig

Viele Plattformen und Webdienste der neuen Generation setzten ja auf ein sogenanntes Freemium-Modell. “Freemium” ist ein Kunstwort aus “Free” und “Premium, also kostenlos und kostenpflichtig. Das bedeutet, dass die eine abgespeckte Version mit begrenztem Funktionsumfang und/oder limitierten Inhalten für jedermann gratis zur Verfügung steht. Wer mehr will, muss zahlen. Das soll den Nutzer dazu anreizen den Service zu nutzen und dann irgendwann zu zahlen. Viele Plattformen vermarkten die kostenlose Variante zusätzlich noch mit Werbung.

Diesen Weg wollte das sehr erfolgreiche Lernportal babbel eigentlich auch gehen. Aber es stellte sich heraus, dass sich ein gutes Lernangebot, das kostenlos zur Verfügung steht, nicht mit Werbung kombinieren lässt.

Mit babbel, über das ich schon viele positive Meinungen gehört habe, kann man neue Sprachen lernen. Dabei präsentiert sich babbel sehr multimedial und weiß seine Nutzer zu motivieren. Vor allem um seine Sprachkenntnisse zu vertiefen oder als Begleitung zu einem Aufenthalt / Sprachschulbesuch sind die 4,95€ schon gut investiert.

Zu den genauen Gründen für die Premiumisierung schreibt der Geschäftsführer im Blog.

via TechCrunch

home deu_fra

10. November 2009
von Roman
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5 Gründe, warum es deutsche Startups schwer haben

Jeder, der davor steht sein eigenes Unternehmen im Internet zu gründen, sollte sich die Frage stellen, ob der deutsche/deutschsprachige Markt eigentlich im Fokus stehen sollte.

5 Gründe, warum es dann vielleicht in die Hose geht:

Wir sind zu wenige

Ganz banal und für viele Ideen vielleicht irrelevant, aber doch ein Punkt. Es gibt geschätzte 105 Millionen Menschen, deren Muttersprache deutsch ist. Von denen sind 60% im regelmäßig im Internet unterwegs. Dem gegenüber stehen 340 Millionen Englisch-Muttersprachler, ganz zu schweigen von bis zu einer Milliarde Zweitsprachlern. Von denen ist zwar auch nur wieder ein Teil internetaffin aber dennoch ist das eine ganz andere Menge an potentiellen Nutzern/Kunden als bei uns. Natürlich darf man auch nicht unerwähnt lassen, dass auch der Wettbewerb entsprechend größer ist.

Wir sind zu vorsichtig

Das stimmt auf vielen Ebenen. Wir als Nutzer sind vorsichtig. Lieber kein Foto hochladen, wer weiß, wer das sieht. Liebe keine Meinung schreiben, wer weiß, wer das liest. Natürlich ist das ja nicht prinzipiell falsch, es gibt genügend Fälle, in denen ein einfacherer Fotoupload weitreichende Folgen hatte. Dennoch sind wir international gesehen sehr vorsichtig mit Publikationen im Web. Nicht alle, aber die meisten. Genauso vorsichtig sind unsere Investoren, auf Revolutionen und Buzz-Faktoren will hier niemand so richtig setzen.

Wir sind zu faul

Wenn wir nicht zu vorsichtig sind, dann meist zu faul. Wieso soll ich überhaupt was schreiben, taggen, hochladen, bewerten oder kommentieren? Was hab ich davon? Manchmal denke ich, dass wir Deutschen uns emotional da doch sehr kontrolliert halten. Zum Beispiel das Bedürfnis sich über ein Produkt, dass einem sehr gut oder sehr schlecht gefallen hat, ist doch meist nur eingeschränkt vorhanden. Oft ist der Impuls auch schon verfolgen bis man das Anmeldung, die Email-Bestätigung und das Einloggen hinter sich gebracht hat.

Wir sind zu nüchtern

Wann habt Ihr euch das letzte mal so richtig von einer neuen Webseite hinreißen lassen? Wir Deutschen als Nutzer kommen und fragen, wo der Nutzen sei und wie es unseren Alltag effizienter gestalten könne. Wir Deutschen als Wirtschaftsweise kommen und fragen, wie den Businessplan, Geschäftsmodell und Exit-Strategie aussähen. So richtig enthusiastisch wird man hier einfach nicht. Hat ja auch sein Positives.

Wir sind zu konservativ

Trotz unserer übermäßigen Nüchternheit, sind wir nicht unbedingt rational. Dann müssten wir nämlich hin und wieder mal unser Nutzungsverhalten überdenken und zu dem Ergebnis kommen, dass eigentlich eine andere Plattform oder ein anderer Dienst mittlerweile die gestellte Aufgabe besser erfüllen. Wieso würde sonst noch jemand die VZs benutzen. Wir brauchen einfach immer länger bis wir überhaupt mal das Ausprobieren wagen. Und dann am besten auch auf einer im Ausland erprobte Plattform, über die wir in der Zeitung gelesen haben.

Das waren meine Gedankengänge gestern kurz vor dem Einschlafen. Ich bin sicher, dass es noch mehr als diese 5 Argumente gibt und natürlich auch viele Argumente für eine Gründung in Deutschland. Klar ist nur, dass die Nutzergruppen sich unterscheiden und man das in jedem Fall bedenken muss.

Foto von Amprosiana Pictures / flickr

9. November 2009
von Roman
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fonie – simple Internet-Telefonie ohne Installation

Auf den meisten PCs ist sicherlich Skype als VoIP-Programm installiert. Allerdings kann es schon mal vorkommen, dass man schnell mal mit jemanden sprechen will, aber Skype ist nicht Verfügbar. Internet-Cafés, Computer von Fremden oder vielleich ein Netbook-Betriebssystem ohne Skype-Support. 

In diesen Fällen ist fonie die Lösung. Über das Webtool kann man kinderleicht VoIP-Gespräche führen. Man startet es einfach und schickt demjenigen, mit dem man sich unterhalten möchte den angegebenen Link. Keine Installation, keine Anmeldung, keine Nutzersuche. Simpler geht’s kaum. Werbung oder Gebühren sind auch nirgends zu sehen. Tolle Sache.

Sogar Webcams werden unterstützt und ein Chat (also so zum tippen) ist natürlich auch mit eingebaut.

fonie

9. November 2009
von Roman
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Digital Room – Handys, Fernseher, Computer und Spielkonsolen erklärt in Videos

Manch neues Gerät oder Technologie lässt sich doch am einfachsten verstehen, wenn es ein gut gemachtes Video dazu gibt.

Genau das bietet Digital Room. Hochinteressant ist zum Beispiel wie ein Sound Projektor funktioniert oder das Internet über die Steckdose kommt. Alles wirklich hochwertig dargestellt.

DIGITAL-ROOM

9. November 2009
von Roman
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Was ist Google wirklich?

Kristian Köhntopp hat einen wunderbaren Artikel zu den Machenschaften Googles geschrieben.

Für viele ist Google ja nur eine Suchmaschine, zumindest in erster Linie. Ok, mittlerweile kennen/benutzen auch viele Google Mail, haben von Google Docs gehört (benutzen es aber nicht, weil “Word” auf dem heimischen PC doch eigentlich alles hat, was man braucht) und Youtube ist sowieso Standard (wobei auch viele nicht wissen, dass es zum Google-Reich gehört). 

Interessant sind ist aber der Punkt, dass Google systematisch daran arbeitet, alle Abhängigkeiten der eigenen Services zu eleminieren. Deshalb kauft Google zum Beispiel Internet-Leitungen und investiert in Öko-Strom. Das sind nämlich normalerweise die zwei größten Kostenpunkte.

Irgendwie erscheint das gegenläufig zum Outsourcing-Trend. In der Regel schaffen Unternehmen Abhängigkeiten, um sich auf das Kernprodukt zu konzentrieren. Daimler zum Beispiel hat auch keine Tankstellen und interessiert sich nicht wirklich für die Ölförderung.

Kristian kommt zu dem Schluss, dass Google eigentlich ein Haufen von Forschern ist, die nicht im stillen Kämmerlein experimentieren, sondern alles gleich in Produkte (Google Earth usw.) verwandeln. Deshalb schrecken sie auch nicht vor neuen Märkten (Öko-Strom, Navigationslösungen, Betriebssysteme) zurück und denken sehr langfristig.

9. November 2009
von Roman
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Worth1000 – unglaubliche Fotobearbeitungen und Illustrationen

Worth1000 ist eine Plattform, auf der regelmäßig Wettbewerbe in den Bereichen Fotobearbeitung, Illustration und Fotographie abgehalten werden.

Die Ergebnisse sind meist wirklich sehenswert. Ich schaue immer mal wieder vorbei und bin jedes mal fasziniert, was die Leute so mit Photoshop und Co. hinbekommen.

Wie wär’s zum Beispiel mit den Celebrity Day Jobs:

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Oder Predator & Prey:

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8. November 2009
von Roman
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Jimdo – Webseiten sehr einfach selbst erstellen

Jimdo ist schon länger auf dem Markt und im Bereich der privaten Webseitenerstellung sehr erfolgreich. Der Dienst überzeugt durch eine einfache Bearbeitung der eigenen Webpräsenz direkt auf der Seite. Nachdem man sich eingeloggt hat, kann man Texte anlegen, Bilder hochladen, Videos einfügen und auch viele externe Inhalte wie Google Maps einbauen.

Es stehen viele Design zur Verfügung, die sich auch individuell anpassen lassen.

Die kostenlose Version hat zwar viel zu bieten, leider wird aber auf der Webseite auch Werbung gezeigt.

Wer einen eigenen Domainnamen will und lieber auf Werbung verzichtet, kann für 5 € im Monat Jimdo Pro buchen. Vor allem für Gewerbetreibende und Vereine, die bisher auf eine Webseite verzichtet haben, ist dies vielleicht sinnvoll. Der Arbeitsaufwand ist gering und das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend.

Diese Tour durch die Funktionen von Jimdo klärt vielleicht die letzten Fragen: