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Was den vernetzten Menschen von Heute so interessiert…

KIN – Microsofts neue Social Phones

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kin Es kam wie erwartet. Zwischen iPad, iPhone OS 4.0 und WePad ist das Interesse an Microsofts Smartphone Vorstellung nicht besonders hoch gewesen. Dabei verfolgt der Softwareriese ein schlüssiges Konzept. Problem: Es geht gegen den Trend.

Wenn ein Unternehmen heutzutage ankündigt, ein neues Smartphone vorzustellen, dann wird Superlative erwartet. Kann es mit dem iPhone mithalten? Wie schnell ist der Prozessor? Kann es meine 83 Lieblingsapplikationen parallel laufen lassen?

Nach Microsofts Zune-Misserfolg (Musikplayer) waren die Erwartungen an das neue Hardware-Projekt mit Codenamen “Pink” zwar sehr gedämpft, aber der ein oder andere spekulierte doch auf ein Über-Windows-Phone-7 (Handy mit dem neuen Betriebssystem von Windows).

kin one So war die Enttäuschung groß als Pink plötzlich KIN hieß und nur zwei sehr durchschnittlich anmutende Handys vorgestellt wurden. Microsoft will (noch) nicht mitspielen bei den Großen und versprach keinen iPhone-Killer, sondern zwei Geräte für eine ganz bestimmte Zielgruppe und das ist auch gut so.

KIN One und KIN Two verfügen beide über eine Slide-Tastatur, was sie für Vielschreiber attraktiv macht. KIN One hat eine 5 Megapixel Kamera, KIN Two eine 8 Megapixel Kamera (auch für HD-Videos). Beide Handys haben ein eigenes Betriebssystem, das auf Windows Phone 7 basiert.

Microsoft bezeichnet diese Handys als Social Phones und genau das sind sie: Die Feeds mit Nachrichten, Bildern und Videos von Facebook, Myspace, Twitter und Microsofts Diensten werden in Themenkanälen aggregiert. Keine Apps zum Installieren, keine unendlichen Möglichkeiten, dafür ein clever durchdachtes Social-Device. Für Leute, die mehr Interesse an ihren Online-Kontakten, als an den neusten Spielereien haben.

Na klar, das wird die App(le)-Liebhaber ziemlich kalt lassen. Aber wie viele Leute wollen eigentlich nur Facebook mobil benutzen, hin und wieder einen Tweet loslassen und ein bisschen surfen?! Bisher hat diese Zielgruppe das iPhone benutzt, weil dort die Applikationen am besten waren, aber was, wenn Microsofts KIN Phones das jetzt auch können und vielleicht sogar noch besser?

Microsoft sucht mit dem KIN One und dem KIN Two ganz klar die Nische und kann damit Erfolg haben. Wer lieber ein funktionales Gerät hat, dass seine Kernkompetenzen (Telefonieren, Social Networks, Fotos/Videos, Musik) gut meistert, der kann vielleicht auf die Unendlichkeit von Appstore und Marketplace verzichten.

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